Deutsch-dänische Begegnung

Kaufmännische Schulen und Skive Handelsskole treffen sich in Flensburg

Die internationale Klasse HH121 der kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land hat sich mit dem Thema „Green Companies“ in our region“ auseinandergesetzt. Die Partnerschule Skive Handelsskole hat ebenfalls ökologisch orientierte Unternehmen untersucht. Während des gesamten Schuljahrs haben sich beide Klassen schon im virtuellen Klassenraum über Zwischenergebnisse austauschen können. Nun wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Tagung am 27. März in Flensburg vorgestellt. Flensburg wurde als Treffpunkt ausgewählt, da es in der Mitte von Ibbenbüren und Skive liegt. Zunächst stellten die deutschen Schüler Malte Anders und Dickens Toga die Firma Riela aus Hörstel-Riesenbeck vor. Die Dänen waren erstaunt darüber, dass es Maschinen gibt, die aus Laub brennbare Briketts herstellen können. Ein anderes ökologisches Unternehmenskonzept, das den Dänen bisher unbekannt war, ist die von den Schülern Leon Fischer und Mathis Wilmes vorgestellte „Grüne Kiste“. Dort werden ausschließlich ökologisch angebaute sowie verarbeitete Produkte per Hauslieferung wöchentlich angeboten. Hierbei ist die Logistik der Distribution so angelegt, dass die Transportwege möglichst kurz gehalten werden. Die deutschen Schüler bewerteten noch andere Firmen als ökologisch nachhaltig.  Eine war C&A (Bio-Baumwolle, energieeffiziente Fahrzeuge). Weiterhin wurde die in Ibbenbüren ansässige Teutoburger Ölmühle als ein Vorzeigeunternehmen eingestuft (pestizidfreies Rapsöl,  Ausscheidungsprodukte als Schmieröl).

Die dänischen Schüler stellten örtliche kleine Unternehmen aus verschiedenen Branchen (Juwelier-, Spielzeug- und Schuhgeschäft) vor. Das Recyceln und Wiederverwenden von Verpackungsmaterialien kann ebenfalls dem Klimawandel entgegenwirken. Jeder kleine Schritt zählt.

Jack und Jones ist natürlich dem modisch orientierten Schüler bekannt. Doch dass dieses dänische Label seine Jeanshosen nur aus wiederverwertetem Material fertigt und diese Jeans trotzdem gut aussehen, war wiederum den deutschen Schülern bisher unbekannt.

Die Brückensprache bei den Vorträgen und der anschließenden Podiumsdiskussion war Englisch.

Beide Gruppen konnten neben der englischen Sprache auch ihr Wissen über ökologisch und zugleich ökonomisch sinnvolle Maßnahmen erweitern. Nebenbei wurden auch zahlreiche internationale Freundschaften geschlossen, die neben der Schule über moderne Medien aufrecht erhalten werden. Auch dieses Ergebnis kann das Prädikat nachhaltig  bekommen.

Die Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land beabsichtigen auch in den nächsten Jahren weitere europäische  Projekte in der internationalen Klasse der Höheren Handelsschule durchzuführen.